Musikerausflug Ungarn

Anstelle des heurigen Parkkonzertes waren wir zum dritten Mal in Ungarn, diesmal in Esztergom. Nach einer 3-tätigen Konzertreise 2011 und einem Tagesausflug auf ein internationales Musikfest 2012 war es diesmal möglich, beides zu verbinden. Es war ein unvergessliches Wochenende für 30 Musiker und einige Angehörige und Mitglieder. Beim gemeinsamen Mittagessen in Tat trafen wir auf die ungarische Organisatorin Aniko und unseren Reiseleiter Zoltan, der uns wieder sehr viel Wissenswertes über Ungarn aber auch viel Humor erzählte. Beim mittelalterlichen Ritterkampf wurde unser Schlagzeuger Fabian zum König gekrönt, an seiner Seite eine junge ungarische Königin. Gemeinsam mit dem Hofnarr (auch aus unseren Reihen) durften sie die ritterlichen Kämpfe ganz nah verfolgen. Danach gab es ein königliches Festmahl. Für die meisten endete der Abend dann rasch, weil starker Regen den Festplatz in ein Schlammfeld verwandelt hatten. Nur wenige Musiker – unter ihnen unser König – wagten sich zum Musikfest in Mogyorósbánya und vertraten uns würdig. Am nächsten Tag gab es dann nach einem gemütlichen Spaziergang in die Slowakei unseren großen Auftritt auf einem strohbedeckten Festgelände. Wie auch beim ersten Mal konnten wir mit unserem abwechslungsreichen Programm hunderte Menschen begeistern. Im Mittelpunkt standen unsere neuen Stars Astrid und Manuela mit ihren Alphörnern und mit Siesta unsere beiden „Oldies“ Karl und Gerhard. Zum Abschluss spielten wir mit 3 ungarischen Kapellen einige Märsche. Während eine kleinere Abordnung unter der Aufsicht meines Stellvertreters Peter beim Fest blieb, staunten die anderen auf der Heimfahrt sehr, als unsere Tubistin Jana sich zu unserem Busfahrer Robert setzte und in das Mikrofon zu singen begann: ihre Darbietung reichte von Helene Fischers „Atemlos“ bis zu John Fogertys „Proud Mary“. Am nächsten Tag war es bei der Busfahrt sehr ruhig, aber dafür waren dann alle umso mehr für den Gruppenfahrradwettbewerb auf der Margareteninsel ausgerastet. Nach der Siegerehrung. dem Mittagessen und der Besichtigung eines Marzipanmuseums machten wir uns rundum zufrieden auf die Heimreise.

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